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Die Kirchenwahl

Bis auf einzelne, organisatorisch bedingte Ausnahmen (z. B. im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten) werden in der ganzen westfälischen Kirche am Sonntag, 24. Februar 2008, die Presbyterien neu gewählt. (Und übrigens auch in der Evangelischen Kirche im Rheinland.) D. h. nicht nicht das ganze Presbyterium: Bisher wurde alle vier Jahre die Hälfte des Presbyteriums für acht Jahre neu gewählt. Nun wird nur noch für vier Jahre gewählt, doch da bei der letzten Wahl noch für acht Jahre gewählt wurde, wird letztmals nur die Hälfte der Presbyteriumsplätze ausgeschrieben. Ab 2012 stehen dann bei jeder Wahl alle Plätze der Gemeindeleitung zur Wahl.

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Die Kirchenwahl der Presbyterinnen und Presbyter:

  • Wählen darf, wer evangelisch ist und am Wahltag 16 Jahre oder älter ist.

  • Wählen darf man nur in seiner Gemeinde. Gerade in den großen Städten kann es sein, dass du in einer anderen Kirchengemeinde mitarbeitest, zu der du formal aber gar nicht gehörst (Mitgliedschaft richtet sich nach dem Wohnort). Daher bei Unsicherheit rechtzeitig im Gemeindebüro nachfragen.

  • Gewählt werden darf erst, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist.

  • Bis spätestens 20. November 2007 müssen die Kandidaten für die Wahl feststehen. Danach gibt es keine Chance mehr, per Wahl ins Presbyterium zu gelangen. Die nächsten vier Jahre gibt es dann nur noch die Möglichkeit, dass das Presbyterium selbst, weil ein Platz frei wird, nachberuft. Aber das hat halt mit Wahl nichts zu tun.


  • Warum Wählen gehen?

    * weil du so mitbestimmen kannst, wer deine Interessen die nächsten vier Jahre im Presbyterium vertritt.

    * Weil du damit dein Interesse an der Kirche zeigst.

    * Weil du einzelnen Kandidaten, denen du deine Stimme gibst, damit Wertschätzung entgegen bringst.

    * Weil mangelnde Wahlbeteiligung der Jungen als Argument gegen eine - z. B. von der LJV geforderte - weitere Senkung des Wahlalters vorgebracht wird: "Die Jugendlichen haben ja gar kein Interesse, also müssen wir sie auch nicht zur Wahl zulassen", heißt es dann sinngemäß.

    Wie wählt man seine Kandidaten?

    Auf dem Wahlzettel stehen mehr Bewerber als es freie Plätze gibt (sonst wird nämlich erst gar nicht gewählt). Jeder Stimmberechtigte kann maximal so viele Stimmen vergeben, wie es zu besetzende Plätze im Presbyterium gibt. Also bei 5 Plätzen und 10 Kandidaten: 5 Stimmen.

    Jedem Kandidaten darf dabei nur eine Stimme (ein Kreuz) gegeben werden. (Es gibt keine "Stimmhäufung" wie zunehmend im Kommunalwahlrecht.)

    Das bedeutet für die Wahl-Strategie: nur diejenigen zu wählen, die man auch wirklich wählen möchte. Auf keinen Fall pauschal alle vorhandenen Stimmkreuze vergeben.

    Konkret: Wenn es eine Jugend-Kandidatin gibt, die du unbedingt unterstützen möchtest, dann solltest du nur diese wählen (ein Kreuz) und alle anderen Kandidaten nicht ankreuzen. Denn dadurch wächst ihre Chance, auch wirklich ins Presbyterium gewählt zu werden.

    Ebenso wichtig ist aber natürlich, für deiner Ansicht nach geeignete Kandidaten Werbung zu machen. Schließlich lassen sich Leute viel eher zur Wahlteilnahme motivieren, wenn sie auch wissen, warum das wichtig ist. Also solltest du mit Freunden und Bekannten, Eltern, Tanten und Onkeln, die in deiner Gemeinde wohnen, sprechen und ihnen erklären, welche Kandidatin oder welcher Kandidat aus deiner Sicht für die Jugend und Jugendarbeit der Gemeinde wichtig ist.