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Gemeindeversammlung

Zumindest eine Gemeindeversammlung werdet ihr ja jetzt im Zuge der Wahlen erleben: Denn sie ist zwingend vorgesehen, um über das Wahlprocedere zu informieren und aufzufordern, Kandidaten für das Presbyteramt zu benennen. Das geschieht jetzt gleich Ende Oktober / Anfang November.

Artikel 75 Kirchenordnung lautet:

"(1) Das Presbyterium soll die zum heiligen Abendmahl zugelassenen Gemeindeglieder möglichst in jedem Jahr einmal zu einer Gemeindeversammlung einladen. In der Gemeindeversammlung wird über die Arbeit der Kirchengemeinde und die Gesamtlage der Kirche berichtet. Die Gemeindeglieder können in der Versammlung Vorschläge zur Verbesserung und Bereicherung des Lebens der Gemeinde machen. Das Presbyterium hat über diese Vorschläge zu beraten. Die Gemeindeversammlung wählt aus ihrer Mitte eine Verhandlungsleiterin oder einen Verhandlungsleiter.

(2) In Kirchengemeinden mit mehreren Bezirken sollen nach Möglichkeit Bezirksversammlungen stattfinden. Für diese gilt Absatz 1 entsprechend."

Zumindest eine Gemeindeversammlung werdet ihr ja jetzt im Zuge der Wahlen erleben: Denn sie ist zwingend vorgesehen, um über das Wahlprocedere zu informieren und aufzufordern, Kandidaten für das Presbyteramt zu benennen. Das geschieht jetzt gleich Ende Oktober / Anfang November.

Gemeindeversammlungen sind oft thematisch begründet: Wenn sich die Gemeinde z. B. ein Leitbild geben will, wenn große Veränderungen anstehen (wie der Verkauf eines Gemeindehauses). Ihr könnt ggf. ja beim Presbyterium vorschlagen, mal eine Gemeindeversammlung zur Jugendarbeit zu machen. Um auch den Älteren vorzustellen, was da eigentlich läuft, was das bringt, welche Erfolge und welche Schwierigkeiten es gibt.

Wenn es die vorgesehene regelmäßige Gemeindeversammlung gibt, ist das eine gute Möglichkeit, alle Arbeitsbereiche der Gemeinde von (ehrenamtlichen) Mitarbeitern vorstellen zu lassen - möglichst nicht nur als monotonen Vortrag, sondern mit Bildern, Filmen, Aktionen.

Natürlich werden auch zur Gemeindeversammlung längst nicht alle kommen, aber wohl viele der Interessierten. Und man kann - im Hinblick auf Diskussionen - gezielt Gemeindeglieder (Eltern, Geschwister etc.) motivieren, zu kommen und mitzureden. Das kann wichtig sein. Auch wenn die Beschlüsse das Presbyterium fasst, hier kann sich zeigen, was die Gemeinde möchte. Und ungeachtet, dass eigentlich erst die eingeladen sind, die zum Abendmahl zugelassen sind: Konfirmanden sollten als wirklich große und wichtige Gruppe der Gemeinde auf alle Fälle präsent sein (und zwar persönlich, z. B. durch die Konfi-Sprecher; nicht vertreten durch Mitarbeiter).