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Jugendausschuss

Viele Presbyterien bilden einen (Kinder- und) Jugendausschuss, also eine Arbeitsgruppe der Gemeindeleitung.

Ihm gehören dann an:
* die Jugendpresbyterin / der Jugendpresbyter
* weitere interessierte Presbyter
* der Pfarrer / die Pfarrerin mit besonderer Beauftragung für die Jugend
* Jugendliche aus der Gemeinde, möglichst aus verschiedenen Arbeitsbereichen (Konfi, Offener Jugendtreff, Ferienspiele, Jugendchor ...)
* die Jugendreferentin / der Jugendreferent für die Gemeinde
* ggf. weitere für den Arbeitsbereich wichtige Erwachsene (z. B. Lehrer der örtlichen Schulen)

Der Jugendausschuss ist wie jeder Ausschuss zunächst nur ein Beratungsgremium des Presbyteriums. Hier werden Themen intensiv verhandelt und später (kurz) ins Presbyterium eingebracht. Wenn es gut läuft, folgt das Presbyterium den Empfehlungen / Beschlüssen des Jugendausschusses. Oder es gibt sogar Blanko-Vollmacht, z. B. über ein bestimmtes Geldbudget (Jugendetat, Jugendkollekte) oder über die Verwaltung der Jugendräume.

Der Jugendausschuss ist ein Aushandlungsgremium, eine Schnittstelle zwischen der (möglichst selbstständigen) Jugendarbeit und ggf. ihrer Jugendvertretung (GJV, siehe den nächsten Punkt) einerseits und der Gemeindeleitung andererseits.

Unsere Erfahrung zeigt: Formale Regelungen helfen hier wenig. Es kommt darauf an, dass alle Beteiligten miteinander das Beste für die kirchliche Jugend wollen. Dass sie sich gegenseitig akzeptieren, so wie sie sind, und dass sie sich alle als "Dienstleister" verstehen, die ehrenamtlich nicht ihre Privatinteressen durchfechten, sondern im Rahmen ihrer Beauftragung das Beste wollen.