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Podiumsdiskussion: Kandidatenprüfung

Presbyterkandidaten stellen sich in der Gemeindeversammlung vor. Oder bei einer eigenen Jugendveranstaltung, von euch organisiert. Aber bitte nicht dröge: Ob in einer "Was bin ich?"-5-Euro-ins-Schweinderl-Runde, im Herzblattformat oder in einer Talkshow mit dem Anne-Will-Siegel für investigativen Journalismus: Auf die richtigen Fragen kommt es an. Was wollt ihr von den Bewerbern noch wissen, neben der Marke ihrer Lieblings-Tiefkühlpizza, ihrem Verhältnis zum Apostolischen Glaubensbekenntnis und ihrer schrecklichsten Erinnerung an den eigenen Konfirmandenunterricht? Je konkreter ihr fragt, um so eher könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie die Kandidaten im Falle einer Wahl im Presbyterium entscheiden werden. Beispiele:

  • Was gefällt Ihnen an der Jugendarbeit in unserer Gemeinde besonders gut?

  • Und was stört Sie bzw. worüber hören Sie Schlechtes?

  • Wie viel Geld sollte Ihrer Meinung nach für die Jugendarbeit in unserer Gemeinde zur Verfügung gestellt werden? (Vermutlich hat da kaum einer eine Vorstellung von den realen Zahlen, aber das macht die Sache gerade spannend.)

  • Welche Entscheidungen zur Jugendarbeit müssen im Presbyterium gefällt werden, welche Bereiche sollte die Gemeindejugend selbstständig regeln?

  • Welche Jugendmitarbeiter sollten einen eigenen Schlüssel fürs Gemeindehaus erhalten können?

  • Jugendmitarbeiter feiern in der Kirche einen Geburtstag. Am nächsten Tag findet die Küsterin völlig verdreckte Toiletten und einen mit Zigarettenkippen und leeren Flaschen übersäten Jugendraum vor. Wie reagieren Sie als Presbyter(in)?

  • Wenn ihr die Veranstaltung aufzeichnet, könnt ihr die Statements auch noch an anderer Stelle veröffentlichen. Wenn es keine öffentliche Veranstaltung gibt, könnt ihr die einzelnen Bewerber interviewen und sie dann an geeigneter Stelle portraitieren.