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Pressearbeit zur Kirchenwahl

Lokalredaktionen ist nicht immer klar, dass sich ihr Informationsauftrag auch auf kirchliche Themen bezieht. "Betbrüder" sind nicht gerade Journalist's Lieblinge. Von daher solltet ihr eine eigene, offensive Pressearbeit leisten.

Immer wieder wird berichtet, dass Presbyterien das unterbinden wollen und die Gemeindejugend für nicht legitimiert halten, selbstständig in der Lokalzeitung, dem Anzeigenblättchen oder dem Lokalradio aufzutreten. Das stimmt allerdings nicht - solange ihr nicht als Kirchengemeinde auftretet. Eine Jugendgruppe, eine Interessengruppe oder eine Gemeindejugendvertretung (GJV) darf sich selbstverständlich jederzeit für sich äußern (Art. 5 I Grundgesetz). Benennt dabei deutlich einen Verantwortlichen von euch. Die LJV schickt euch Mustertexte, wenn Ihr wollt.

Besser als ein reiner Text, der an die Redaktion geschickt wird, ist häufig - vor allem in den Städten, wo unzählige Gruppen und Grüppchen ins Blatt oder Radio wollen - wenn ihr eure Aussage mit einer Aktion verbindet. Manchmal wirkt sie zwar albern, eine solche Inszenierung, die man im Prinzip für einen einzigen freien Mitarbeiter der Lokalzeitung veranstaltet, aber egal: Über die Medien erreicht ihr vor allem auch die Leute, die in der Jugendetage nicht täglich ein- und ausgehen. Und zu jeder Veranstaltung, die ihr im Rahmen der Wahlkampagne macht, solltet ihr die Presse auch einladen. Beispiele für gezielte PR-Aktionen:

Ihr stellt eure Kandidaten öffentlich vor. Samstags beim Markt zum Beispiel. Mit kreativ gestalteten Wahlzettel, groß kopiert, ein paar keck lächelnden Jugendlichen und dem Slogan "Wir für Franzi" (oder wie immer euer Favorit fürs Presbyteramt heißen mag) - das mögen Fotografen der Lokalzeitung.

Wahlpaten gesucht: Auch die noch nicht wahlberechtigten Jugendlichen können sich einbringen: wenn ihre Eltern oder Großeltern, älteren Geschwister oder andere Stimmberechtigte der Gemeinde einfach die Kandidaten wählen, die diese 14- und 15jährigen wollen. Startet einen Aufruf: Wahlpaten gesucht. Keine Generalempfehlung, nur diese: Lasst Euch von Jugendlichen sagen, wen sie im Presbyterium brauchen.