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Gutachten: Citizens Jury der LJV war sehr erfolgreich | 15.03.2010
Zum Modell-Projekt eines per Los zusammengestellten Jugend-Gremiums (citizens Jury) liegt nun der Evaluationsbericht vor. An einigen Stellen gibt es Kritik an der Durchführung, Verbesserungsvorschläge und Fragen - aber insgesamt kommen die externen Gutachter zu einem positiven Fazit: "Zusammenfassend ist das erste Bochumer Jugendforum als ein erfolgreich angewendetes Verfahren zur Beteiligung Jugendlicher zu sehen. Wie bereits oben dargestellt, sind die zentralen Kriterien, die das Beteiligungsverfahren Planungszelle auszeichnen, erfüllt worden." Mehr zum Thema hier
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LJV-Modell-Projekt: Citizens' Jury mt Jugendlichen | 01.10.2009
Es war ein Experiment und es ist vortrefflich geglückt: ein Jugendforum
mit ausschließlich per Zufall ausgewählten jugendlichen Teilnehmern.
Eine Arbeitsgruppe der LJV hatte dieses vorbereitet und in den
Sommerferien in Bochum durchgeführt. Die Resonanz war sensationell.
Die Idee, Jugendpartizipation einmal nicht über den üblichen Weg zu
organisieren, indem man Aktive einlädt oder wählt, sondern indem man
per Zufallslos einen repräsentativen Querschnitt bildet und diese
Jugendlichen über ihre Themen beraten lässt, hatte die LJV erstmals vor
zwei Jahren vorgestellt. Damals ging es auf Betreiben der LJV darum,
die Jugend in die Landessynode als höchstes beschlussfassendes Gremium
unserer Landeskirche einzubinden. Dazu hatte die LJV vorgeschlagen,
keine Delegierten zu benennen, sondern aus allen aktiven
Jugendmitarbeitern einige zufällig auszuwählen und diese
stellvertretend für alle diskutieren und entscheiden zu lassen. Der
Vorschlag (Link unten) fand zwar ein großes Echo, innerhalb der EKvW
wurde er aber kaum diskutiert. So lag die Idee ersteinmal auf Eis.
Nachdem sich weder innerhalb der Landeskirche noch innerhalb der
Jugendverbände die Möglichkeit ergab, wenigstens einen Testlauf
durchzuführen, probierte die LJV nun mit Hilfe des Landesjugendamtes
die Idee auf kommunaler Ebene aus:
25 Bochumer Jugendliche sollten vier Tage lang über Jugendpolitik
beraten und eigene Vorschläge für Politik, Jugendorganisationen und
Schulen entwickeln.
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Was ist eine Citizens' Jury? | 06.07.2009
Ein repräsentatives Verfahren für Problemlösungen (Entscheidungen), die
sonst fast immer gewählten Vertretern oder - faktisch vor allem -
Verwaltungen vorbehalten ist, ist die Planungszelle (PZ) oder Citizens' Jury. Die
Planungszelle ist ein Anfang der 70er Jahren entwickeltes Verfahren zur
Politikberatung, als Hilfe zur Entscheidungsfindung. Es wurde parallel
und von einander unabhängig in Deutschland von Peter C. Dienel und in
den USA von Ned Crosby entwickelt (dort als "Citizens' Jury", angelehnt
an die Geschworenen-Jury bei Gericht). "Die Planungszelle ist eine
Gruppe von Bürgern, die nach einem Zufallsverfahren ausgewählt und für
begrenzte Zeit von ihren arbeitstäglichen Verpflichtungen vergütet
freigestellt worden sind, um, assistiert von Prozessbegleitern,
Lösungen für vorgegebene, lösbare Planungsprobleme zu erarbeiten."
(Dienel 1997, 74).
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Mit Jugendlichen weitermachen! - Rede der Jugenddelegierten 2008 | 24.11.2008
Zum ersten Mal waren in diesem Jahr Jugendliche auf der westfälischen
Landessynode. Christiane Bartelworth (aus dem Kirchenkreis
Hattingen-Witten), Benjamin Euen (vom Verband christlicher
Pfadfinder_innen und Caroline Peters (von der Landesjugendvertretung)
nahmen als "Sachverständige Gäste" (also ohne Antrags- und Stimmrecht)
an der Synode teil, die am 10. bis 14. November 2008 in Bielefeld
tagte. Wie wir bereits direkt von der Synode berichtet haben, erhielten
Benny und Caro sehr viel Zustimmung zu ihrerem Redebeitrag, der beim
Bericht des Präses am Thema Konfirmandenarbeit anknüpfte. Der Präses
erklärte, dass er dem Gesagten voll zustimme, "jedes Wort
unterstreichen" wolle und im nächsten Jahr das Thema Jugendarbeit
wieder im Bericht vorkommen lassen wolle. Im Folgenden der ganze
Redebeitrag von Benjamin Euen und Caroline Peters:
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Jugendsynode in der wissenschaftlichen Debatte - Beschlüsse der Kirchenkreise | 07.11.2007
Der Vorschlag einer Jugendsynode nach dem Verfahren der Planungszelle wird im aktuellen Heft der Fachzeitschrift "Deutsche Jugend" vorgestellt. In dem Zusammenhang diskutiert der Autor auch andere (etablierte) Beteiligungsverfahren für Jugendliche. Das Heft (11/2007) kann auch einzeln beim Verlag bestellt werden (eine Online-Version des Beitrags gibt es nicht). [...]
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Jugendkammer lehnt Vorschlag einer Jugendsynode ab | 17.09.2007
Die Jugendkammer der EKvW hat am Freitag (14.9.2007) unseren Vorschlag einer
Jugendsynode abgelehnt. Stattdessen sollen ab Herbst 2008 zwei
Jugendliche auf Vorschlag der EJKW von der Jugendkammer als Teilnehmer
benannt werden.
Das Verfahren ist so offenbar von der Kirchenleitung als Vorschlag für
die November-Synode beschlossen worden. Das Verfahren gleicht dem in
anderen Landeskirchen und wäre daher nicht groß zu kritisieren, hätte
nicht ein eigener, sehr detaillierter Alternativ-Vorschlag der LJV
vorgelegen, der bisher nicht ernsthaft diskutiert worden ist.
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Weitere Reaktionen zum Modell einer Jugendsynode | 12.08.2007
Konkret zur Stellungnahme des Bundesministeriums für Jugend kommentiert das Büro für Bürgerbeteiligungsverfahren:
Mit Interesse habe ich die Stellungnahmen vom BFSFJ gelesen. Herr
Hans-Peter Bergner hat wesentliche Elemente des Verfahrens
Planungszelle erkannt und in ihrer Intention richtig eingeschätzt. Die
daraus resultierende Beurteilung lässt sich aber aus verschiedenen
Perspektiven vornehmen.
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Repräsentative Jugendsynode zur Beratung der Landeskirche | 16.07.2007
Die bisher vorliegenden Statements zu unserem Vorschlag einer aus zufällig ausgewählten Jugendlichen bestehenden Jugendsynode (Version Mai 2007 ) haben wir in einem Update (pdf) zusammengefasst.
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Modell einer Jugendsynode wurde dem Präses vorgestellt | 30.05.2007
Das LJV–Modell , Jugendliche nach der Form der „Planungszelle“ über
Themen der Landessynode beraten zu lassen (wir haben über die Idee
berichtet), wurde am Mittwoch, dem 30. Mai 2007 in Ortlohn dem Präses
vorgestellt.
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