Beim 32. LJV-Treffen (Vollversammlung der Landesjugendvertretung) beschäftigten sich eine Arbeitsgruppe und schließlich das Plenum auch mit dem Profil evangelischer Jugend. Erarbeitet wurde dabei zunächst eine Beschreibung der Tätigkeit der evangelischen Jugend, ihrer Jugendarbeit: [...]
Mit betterplace.org ist ein vielversprechendes Portal für die
Koordination von Hilfsprojekten am Start. Unkompliziert können hier
gemeinnützige Projekte vorgestellt werden und Unterstützer suchen,
hilfsbereite Menschen finden eine Vielzahl von spannenden Aktionen für
eine bessere Welt. betterplace.org will Aktivisten und Unterstützer
zusammen bringen. Man kann mit Geld, Sachspenden oder aktiver
Unterstützung helfen und als Projekt um solche Hilfen werben. Die
gemeinnützige Stiftung versichert, Spendengelder zu 100% an die vom
Spender ausgewählten Projekte weiterzuleiten und sämtliche laufende
Kosten aus eigenen Mitteln zu bestreiten.
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Für die nächsten juleica-Seminar gibt es nun auch online einen Anmeldezettel als pdf. Wir haben drei Termine zur Auswahl: jetzt in den Osterferien vom 3. bis 8. April 2009 in Bochum (im Flyer steht fälschlich Lippstadt!), in den Sommerferien vom 3. bis 8. Juli 2009 (einschließlich Abendprogramm bei "Bochum total" und in den nächsten Weihnachtsferien vom 2. bis 6. Januar 2010. Das Seminar bietet Grundlagen für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen bzw. für die Mitarbeit auf Freizeiten und Seminaren. [...]
Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker, Prodekan des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule Kiel, forscht seit vielen Jahren zu Partizipation in der Jugendarbeit. Er war auch an der großen Studie "Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit" beteiligt. Fürs Deutsche Pfarrerblatt sprach Timo Rieg mit ihm über Bedeutung von und Anforderungen an Hauptamtlichkeit in der evangelischen Jugend. Siehe auch: Meldung bei jesus.de "Erziehungswissenschaftler Sturzenhecker: Pfarrer sollen mehr Jugendarbeit machen" Artikel im Pfarrerblatt 8/2007 "Hauptamtliche in der evangelischen Jugendarbeit" Zum Interview im Wortlaut: [...]
Jugend- und Jugendarbeits-Definition aus dem Deutschen Pfarrerblatt (8/2007): "* Evangelische Jugend ist evangelische Jugend - nicht mehr, nicht
weniger. Sie umfasst alle evangelisch Getauften bis zu einem gewissen
Alter, maximal wohl bis einschließlich 26 Jahre . Eine Abgrenzung nach
unten - zur Kindheit hin - kann vornehmen, wer mag, sie ist aber hier
nicht nötig.
Dass in Gruppen, Treffs und Projekten evangelischer Jugend auch andere
Menschen aktiv sind - katholische, muslimische, nicht-konfessionelle
Jugendliche, Eltern oder Jugendreferenten oder Pfarrer, steht dem nicht
entgegen. Sie werden damit aber nicht zur (evangelischen) Jugend, so
wie die Pfarrerin in der Konfirmandenarbeit nicht zur Konfirmandin und
der männliche Trainer einer Frauenfußballgruppe nicht zur Frau wird,
und wenn ein evangelischer Jugendlicher Senioren seiner Gemeinde beim
Erkunden des World Wide Webs hilft, dann bleibt er Jugendlicher und
wird nicht Erwachsener oder Senior.
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Tierschutz ist ein wichtiges Thema in der evangelischen Jugendarbeit. Wer sich mit Schöpfung und Schöpfungsverantwortung befasst, kommt daran nicht vorbei. Es gibt Anknüpfungspunkte direkt bei uns vor Ort (Fledermausschutz in der Kirche, Mauwürfe im Garten nicht vergasen etc.), bei der täglichen Ernährung (Stichwort Massentierhaltung, Tiertransporte, Qualzuchten), bei der Beschäftigung mit Umwelt und Zukunft. Wir verweisen zunächst auf den bundesweit arbeitenden Verein "Aktion Kirche und Tiere " in Hamburg.
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Jugendliche heute haben ein hohes Maß an Bewusstsein für die großen
Themen der Gesellschaft. Vom Altern der Gesellschaft über Probleme am
Arbeitsmarkt bis hin zu ihren eigenen Zukunftsperspektiven: Jugendliche
stellen sich den Herausforderungen. Was auch auf sie zukommt – sie
suchen eine Lösung; sie lassen sich dabei nicht entmutigen. Kirche ist dabei kaum noch ein Thema.
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182 Seminare, Freizeiten und Veranstaltungen bietet die Evangelische Jugend in Thüringen im Jahr 2006 an. Höhepunkt wird vom 15. bis 17. September ein gemeinsames Jugendcamp der Evangelischen Jugend von Thüringen und Sachsen-Anhalt im Kloster Volkenroda sein. Damit werden zum ersten Mal der traditionelle Landesjugendsonntag der Thüringer Landeskirche und das Jugendcamp der Kirchenprovinz Sachsen zusammengefasst. Erwartet werden zu der Großveranstaltung rund 3.000 junge Menschen. [...]
Einem Initiativantrag zum Jugendförderungsgesetz, der den Parteien bzw. der neuen NRW-Landesregierung "Wortbruch" vorwirft, stimmte die Landessynode am späten Abend zu. Nach der erfolgreichen NRW-Unterschriften-Aktion "Jugend braucht Zukunft", die die damaligen Oppositionsparteien unterstützt hätten, sei 2004 ein Jugendförderungsgesetz erlassen worden, das mit einer Förderhöhe von 96 Millionen Euro in etwa den Stand von 2003 wiederherstellen sollte. In Erwartung dieser Summe sei die Finanzierung in Kommunen und Kirchengemeinden in den Jahren 2004 und 2005 überbrückt worden. Doch die Fördergelder seien nicht in voller Höhe ausgezahlt worden.
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"Kinder und Jugendliche sind heute mehr denn je darauf angewiesen, dass sie jemand hört, sieht, versteht. Gerade in Bezug auf junge Menschen ist eine Kultur der Anerkennung ein knappes Gut geworden", stellt der Jugendbericht 2006 fest, der der Landesynode am frühen Abend zum ersten Mal präsentiert wurde. Der 30-seitige Bericht befasst sich mit dem Dialog der Generationen, analysiert die gesellschaftliche Situation von Kindern und Jugendlichen und berichtet über Entwicklungen in der evangelischen Jugendarbeit.
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Die Stimme der Jugend dürfe nicht fehlen, wenn vom 14. bis 23. Februar
2006 die 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im
brasilianischen Porto Alegre über Globalisierung, Gewaltüberwindung und
Gerechtigkeit diskutiert, erklären die Jugenddelegierten der deutschen
Delegation. Um Jugendgruppen in Deutschland in die Vorbereitung auf die
Vollversammlung einzubeziehen, haben die jungen Delegierten eine
Materialmappe erstellt, die zum Austausch über das Thema "Gewalt global
überwinden" einlädt.
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Unter dem Leitgedanken "Demokratie braucht Verantwortungseliten" vergibt die Evangelische Akademie der Pfalz zum ersten Mal ihren Jugendpreis "IQuer" für engagierte Querdenker. Den ersten Preis erhält der 17-jährige Heidelberger Gymnasiast Lucas Guttenberg für die Planung und Umsetzung eines Stadtjugendparlaments in Heidelberg. Den zweiten Preis verleiht die Jury der 18 Jahre alten Abiturientin Mirjam Kasel aus Ormont für die Konzeption einer nicht-kommerziellen Schülerförderung sowie für die Erarbeitung eines naturwissenschaftlichen Projekts zur Nutzung regenerativer Energien. Die Preis-Verleihung findet am Freitag, 11. November, 18 Uhr, in den Räumen der IHK Pfalz in Ludwigshafen statt.
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Zum Reformationstag 2005 in Sachsen-Anhalt gibt es in fast allen Gemeinden der Kirchenprovinz Sachsen am 31. Oktober Gottesdienste, in denen an Leben und Werk Martin Luthers erinnert wird. Aus der Halberstädter Martinikirche überträgt der Mitteldeutsche Rundfunk aufMDR FIGARO ab 10 Uhr außerdem einen Reformationsgottesdienst, an demevangelische und katholische Geistliche beteiligt sind.
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Recherchieren, Texte schreiben, Interviews führen, Hörfunksendungen und Fernsehbeiträge machen - das alles können zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren beim Nachwuchs-Journalistentraining der Evangelischen Kirche im Rheinland erlernen.
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Für das Wochenende vom 9. bis 11. September wird die Burg Lohra bei Nordhausen zum Evangelischen Jugendcamp. 500 Jugendliche werden zu dem Treffen auf Einladung der Evangelischen Jugend der Kirchenprovinz Sachsen erwartet. Das alle zwei Jahre stattfindende Camp gilt als Höhepunkt der Evangelischen Jugendarbeit.
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Nach fast zwei Jahre dauernden Neu- und Umbauarbeiten wird die Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof in Solingen am kommenden Sonntag, 4. September 2005, wiedereröffnet. Die Feier beginnt mit einem Gottesdienst, in dem der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, predigt. In der anschließenden Feierstunde werden der Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, sowie Oberkirchenrat Harald Bewersdorff, der Leiter der Abteilung für Erziehung und Bildung im Landeskirchenamt, sprechen.
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"Nur wenn die Themen, die junge Menschen in aller Welt existenziell betreffen, offen und selbstbestimmt diskutiert werden, wird der katholische Weltjugendtag seinem eigenen Anspruch gerecht", erklärt Tobias Raschke, Sprecher der Wir sind Kirche-JUGEND. Dabei bezieht sich Raschke auf das in der Einladung nach Köln zitierte Papstwort "Die Kirche hat der Jugend viel zu sagen, und die Jugend hat der Kirche viel zu sagen. Dieser gegenseitige Dialog muss offenherzig, klar und mutig sein." (Apostolisches Schreiben "Christifideles Laici" 1988) [...]
Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt nehmen in diesem Jahr an einer der rund 40 Sommerfreizeiten der Evangelischen Jugend der Kirchenprovinz Sachsen teil. Die meisten dieser Ferienlager finden in Deutschland statt. Dazu gehören unter anderem eine Radtour auf Rügen oder ein Segelboot-Training auf dem Wannsee. Fünf Sommerfreizeiten finden im Ausland statt. Darunter sind Wandertouren in Österreich, Slowenien oder Ungarn.
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Nach den Presseberichten über die besorgniserregende Feinstaubbelastung an Berliner Schulen hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen die Reinigungspraxis an ihren zehn evangelischen Schulen überprüft: "Die Klassenräume und Flure der evangelischen Schulen in unserer Trägerschaft werden an jedem Schultag nass gewischt", versichert Bildungsdezernent Oberkirchenrat Christhard Wagner. Für die Reinigungsarbeiten in den Schulen seien Fachfirmen beauftragt. Zu deren Aufgaben gehöre auch, regelmäßig nass zu wischen. [...]
400 Kinder aus ganz Westfalen zeigen der Gewalt die Rote Karte: Das "Kindergifpeltreffen" der Evangelischen Jugend von Westfalen wurde gestern von Präses Alfred Buß und Landesjugendpfarrer Udo Bußmann im Park von Haus Villigst/Schwerte eröffnet. Noch bis Sonntag setzen sich die Sechs- bis Zwölfjährigen mit dem Gewaltthema, mit Wut, Angst und sozialem Mut auseinander. [...]
Die Evangelische Jugend leitet ihr Selbstverständnis ab aus dem Evangelium, übersetzt in die jeweilige gesellschaftliche Situation. Die Grundelemente christlichen Glaubens wie gegenseitige Akzeptanz, Integration, (Eigen-)Verantwortung und Zuwendung kennzeichnen die Angebote und Umgehensweise in der evangelischen Jugendarbeit. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird in der Evangelischen Jugend ermöglicht, sich mit der angebotenen Wertorientierung auseinander zu setzen. Sie begegnen ehrenamtlichen und hauptberuflich tätigen Menschen, die ihr Verständnis aus dem Evangelium in ihr Alltagshandeln übersetzen und zur Auseinandersetzung anbieten. [...]
Ein Postionspapier der Jugendkammer der EKvW vom 6.12.1999
In den letzten Jahren hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bei den Erwachsenen in den evangelischen Kirchen Nordrhein-Westfalens eine große Aufmerksamkeit gefunden. Erinnert sei nur an die Prozesse "Ohne uns sieht Eure Kirche alt aus" in Westfalen oder "Klartext" im Rheinland, in denen Kinder und Jugendliche als Partnerinnen und Partner ernst genommen wurden. Dabei ist den Kirchen aufs Neue deutlich geworden, dass die Botschaft Jesu Christi an alle Altersstufen ergeht. "Deshalb trägt unsere Kirche Verantwortung für das Leben von Kindern und Jugendlichen in Gemeinde und Gesellschaft. Sie begleitet und fördert Kinder und Jugendliche im Prozess des Aufwachsens und tritt dafür ein, dass die heranwachsenden Generationen hoffnungsvoll und zielorientiert ihr Leben gestalten können. Eine zum Glauben einladende Kirche ist eine kinder- und jugendfreundliche Kirche" (Kinder- und Jugendcharta der EKvW, 1., 2. Satz 1). [...]