26.11.2012

Ganz Grundsätzlicher Grundsatz: Kirchliches Arbeitsrecht

Kategorie: Allgemein, TOP-News, Positionen, Arbeitsgruppen
Auf dem 38. LJV-Treffen in Gütersloh hat eine AG anlässlich des Urteils des Bundesarbeitsgerichtes, welches Streiken unter bestimmten Anlässen für kirchliche Mitarbeitende erlaubt hat, eine Grundsatzposition der LJV zu kirchlichem Arbeitsrecht erarbeitet.

Ganz Grundsätzlicher Grundsatz; Kirchliches Arbeitsrecht

 

Als ehrenamtliche Jugendmitarbeitende betreffen uns Verhandlungen um kirchliches Arbeitsrecht nur mittelbar. Regelungen des kirchlichen Arbeitsrechtes sind sowohl für die Außenwahrnehmung als auch für das innerkirchliche Klima relevant. Problematisch sind zunehmende Ausgliederungen von ArbeitnehmerInnen in neue Gesellschaften oder Firmen zu teilweise prekären Konditionen.

Wir nehmen mit Sorge zur Kenntnis, wenn Menschen zwar mittelbar für eine kirchliche Einrichtung arbeiten, aber nicht kirchliche Angestellte sind und anderen, teils schlechteren Arbeitsbedingungen unterliegen. Es muss sichergestellt werden, dass die Kirche im Bezug auf die Rechte ihrer Mitarbeitenden (Mitarbeitendenvertretung, runde Tische, dritter Weg), den kirchlichen Anspruch erfüllt. Ein Nicht-Erfüllen führt zu Unzufriedenheit innerhalb der Arbeitsverhältnisse und gibt ein negatives Bild von Kirche nach außen ab.

Wir möchten zu einer Kirche gehören, die glaubwürdig, auch unter wirtschaftlichem Druck, ihrem Anspruch im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden gerecht wird und ihrem christlich-diakonischen Profil und Auftrag entspricht.

 

Abstimmung: angenommen (einstimmig)