20.02.2007

Achtung, langweilig: Juleica ohne Hauptamtliche

Kategorie: Allgemein
Weil es einige Hauptamtliche auch nach 9 Jahren noch nicht begriffen haben, nur für diese wenigen hier nochmal: Die LJV tut und lässt, was sie will, ohne irgendeinen Hauptamtlichen vorher, währenddessen oder hinterher um Erlaubnis zu fragen!

Weil es einige Hauptamtliche auch nach 9 Jahren noch nicht begriffen haben, nur für diese wenigen hier nochmal: Die LJV tut und lässt, was sie will, ohne irgendeinen Hauptamtlichen vorher, währenddessen oder hinterher um Erlaubnis zu fragen!

Im Zusammenhang mit unserer juleica-Ausbildung schwappen nämlich mal wieder die Wellen hoch (reichlich spät zwar, aber immerhin). Denn für einige Pädagogen und Jugendpfarrer ist es offenbar ein Affront, dass hier Jugendliche die Sache selbst in die Hand nehmen. Das Credo lautet: Jugendmitarbeiterausbildung dürften nur qualifizierte Pädagogen machen.

Wir haben darüber nicht gelacht, nur noch geschmunzelt, weil das ja soooooo alt ist. Aber weil wir uns in unserer Satzung der Chancengleichheit verschrieben und uns von jeder Form der Diskriminierung weit distanziert haben, bemühen wir uns natürlich gerne immer wieder:

Jugendreferenten der Kirchengemeinden und -kreise sind eine schöne Sache, wenn sie denn schöne Sachen machen. Jeder von uns arbeitet ja immer wieder mit ihnen, wir haben dazu viel diskutiert, geschrieben - es gibt da offenbar nichts neues unter der Sonne.

Jugendarbeit ist aber überhaupt nicht angewiesen auf Jugendreferenten. Bestimmte schöne Sachen gibt es vielleicht nicht, wenn keine Jugendreferenten da sind, es fehlt an Unterstützung, an Dienstleistung etc. - aber die Welt geht nicht unter.
Für die juleica Ausbildung heißt das: Es braucht dort Hauptamtliche, wo eben Jugendliche fehlen (was ein Zeichen für einen sehr unguten Zustand dieser Jugendarbeit ist). Ansonsten ist es das normalste der Welt, dass Jugendliche ihren Jugendverband selbst gestalten - ausschließlich. Evtl. kommen mal Ältere hinzu, immer sinnvoll in der Aus- und Weiterbildung sind externe Fachleute - nur: das hat eben nix mit Hauptamtlichkeit zu tun. Wer von den Hauptamtlichen das nachhaltig nicht einsieht, sollte zu einem Praktikum beispielsweise in einem Pfadfinderstamm verpflichtet werden. Und wenn er dort den Hauptamtlichen gefunden hat, der einzig legitim ausbildet, dann darf er wieder kommen.