20.06.2006

25. LJV-Treffen in Wanne - Eickel (Protokoll)

Kategorie: LJV-Treffen
Protokoll des 25. LJV-Treffens, 16.-18. Juni 2006 in Wanne - Eickel   Protokoll der Landesjugendvertretung Westfalen e.V. (25. LJV-Treffen seit Gründung 1998)

Protokoll des 25. LJV-Treffens, 16.-18. Juni 2006 in Wanne - Eickel
Landesjugendvertretung Westfalen e.V. (25. LJV-Treffen seit Gründung 1998)

16. - 18. Juni 2006 in Wanne - Eickel


1. Formalien:
Die Einladung zur Delegiertenversammlung ist allen Mitgliedern rechtzeitig zugegangen. Sie ist damit beschlussfähig.

2. Berichte:
- Die Delegierten berichten aus ihren Gemeinden und Kirchenkreisen. (Wird hier nicht einzeln protokolliert.)
- Caro berichtet aus der Jugendkammer und über das Camp 4C
- Sebastian berichtet von der DNK Arbeit (deutsches Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit) und dem damit zusammenhängenden Portofolio, das Caro zur Zeit als eine von 10 deutschen Jugendlichen testet. Dabei geht es darum, die eigenen Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entdecken und zu hinterfragen. Dieses Portfolio wird Testweise von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen aus ganz Europa bearbeitet.

3. JuLeiCa:

Das LJV - JuLeiCa – Seminar vom 2. bis 6. Januar 2007 wird inhaltlich geplant. Eine Liste mit Zuständigkeiten und Themenbereichen wird angehängt. Neben Timo und dem Vorstand haben auch Addo, Dennis und Sebastian Lust, sich Teilzeitweise als Referenten zu beteiligen. Sonstige Facts und Inhalte siehe Extrablatt.

4. Muslimische Jugend in Deutschland

Es wurde ausführlich über die Intentionen und Ziele der MJD (Muslimische Jungend in Deutschland) und Erfahrungen unsererseits gesprochen. Wir begrüßen alle die voranschreitenden Entwicklungen und Schritte, die Muslime und Christen in Deutschland mit einer Kultur und dabei zwei unterschiedlichen Religionen aufeinander zu gehen. Auch wenn das muslimische Koranverständnis für uns an einigen Stellen befremdlich wirkt, besteht keine Frage darin, dass gegenseitige Toleranz Grundvoraussetzung bei allen Menschen sein sollte und ein Verständnis füreinander natürlich nur durch die aktive Auseinandersetzung mit der anderen Kultur aufgebaut werden kann. Dabei kommt es nicht nur darauf an, dass Bild in der Öffentlichkeit von „Muslimen unter Generalverdacht“ für Terror und Fanatismus, Probleme und Gewalt zu ändern, sondern besonders auf die alltägliche Auseinandersetzung auf lokaler Ebene in der Nachbarschaft, Schule oder der Kommune.
Der 23-jährige Jurastudent Malek Shaladi bat dabei um Verständnis für Jugendliche, die „beide“ Seiten kennen und sich zunächst orientieren müssen, wenn sie ihre Eltern als Traditionsbewusst erleben, sich aber der deutschen Kultur Zeit ihres Lebens zugehörig fühlen. Die Muslimische Jugend Deutschland möchte – auch in ihrer Zusammenarbeit mit aej und KJG – zeigen, dass muslimisch und deutsch keine sich widersprechenden Eigenschaften sind. Beide Seiten wünschen sich mehr Gespräche zur Bekämpfung von Vorurteilen, zum interkulturellen und interreligiösen Dialog.

5. Kirchentag

Das 25. LJV – Treffen beschließt, beim Kirchentag 2007 in Köln keinen Stand oder Ähnliches anzubieten, sondern einen Gottesdienst zu gestalten. Der Stand in Hannover 2005 hat zwar jede Menge Spaß gebracht, war aber nicht effektiv. Ein Jugendgottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche würde hingegen die Chance geben, um über unsere Arbeit zu informieren, Ehrenamt und Christentum darzustellen und sich einen Namen zu machen. Ein anschließendes Café für Spontane wäre schön. Das Motto „lebendig und kräftig und schärfer“ (Hebräer 4, 12a) soll im Vordergrund stehen. „Lebendig, kräftig Schä®fer“ ist unser Titel, Stichworte sind: Schäferhund, die zwei Seiten einer Medallie, Ambivalenz.... Lena, Sebastian, Addo, Dennis, Daniel und Caro bereiten diesen Gottesdienst vor. Weitere Vorbereitungsmenschen sind noch willkommen. Weitere Planungen finden im Frühjahr 2007 statt! (eine Gegenstimme)

6. LJV Planung

Zur Weiterarbeit wünscht sich die LJV die Beteiligung von mehr Kirchenkreisen. Die Kommunikationsstruktur zwischen uns und den Kirchenkreisen ist im bisherigen Maße nicht ausreichend. Jugendliche wollen außerdem „mitgenommen werden“. Mitglieder sollen möglichst oft direkt angeschrieben werden. Deshalb sollen die Gemeinden direkt von uns besucht werden. Der Vorstand wird sich im Sommer mit dem Antelefonieren einzelner Kirchenkreise beschäftigen und braucht Leute, die hin und wieder in eine Gemeinde/einen Kirchekreis mitkommen, um die LJV vorzustellen. Dazu könnte auch eine Öffentliche Internetdarstellung hilfreich sein, welche Kirchenkreise schon erreicht sind und wo wir noch Kontakte suchen. Inhaltlich soll LJV nicht nur Austausch und Bereicherung sein, sondern ist es schon. Ein gewisses politisches Interesse zur Arbeit über den eigenen gemeindlichen Horizont muss zwar mitgebracht werde, jedoch soll die LJV - Arbeit nicht zu strukturenlastig sein. Zu Bundesgremien müssen des interessanten Wesens wegen sinnvollere Verbindungen hergestellt werden. Daniel kümmert sich um betreffende Internetaufgaben.

7. Nächstes LJV - Treffen/Bewahrung der Schöpfung:

Eingeladen wird zum kommenden LJV – Treffen am 22. bis 24. September 2006 in Münster. Das Thema dort ist „Bewahrung der Schöpfung“. Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden biblischen Schöpfungserzählungen und die Aspekte Umweltschutz oder das menschliche Leben.

8. Gemeindefest in Wanne – Eickel

Außerdem bereitet die LJV eine Jugendandacht für das Gemeindefest in Wanne-Eickel vor. Das Gemeindehaus unserer freundlichen Gastgebergemeinde würde sich hervorragend zum JuLeiCa – Seminar eignen!

9. Sonstiges
- nichts -
-Ende Protokoll LJV-Treffen Wanne - Eickel -