Sexueller Missbrauch bzw. sexualisierte Gewalt scheinen als Medienthemen derzeit viel mitzureißen. Einer der Höhepunkte: der SPIEGEL verkündete in seiner vorletzten Ausgabe, dass es künftig wohl keine Kinder- und Jugendfreizeiten in der bisherigen Form mehr geben werde. Timo Rieg, Journalist und Autor zu Jugendarbeitsthemen, findet die Einschätzung seiner Kollegen hanebüchenen Unsinn . [...]
40 Jahre fairer Handel - ein Film des BDKJ | 03.07.2010
Zum Modell-Projekt eines per Los zusammengestellten Jugend-Gremiums (citizens Jury) liegt nun der Evaluationsbericht vor. An einigen Stellen gibt es Kritik an der Durchführung, Verbesserungsvorschläge und Fragen - aber insgesamt kommen die externen Gutachter zu einem positiven Fazit: "Zusammenfassend ist das erste Bochumer Jugendforum als ein erfolgreich angewendetes Verfahren zur Beteiligung Jugendlicher zu sehen. Wie bereits oben dargestellt, sind die zentralen Kriterien, die das Beteiligungsverfahren Planungszelle auszeichnen, erfüllt worden." Mehr zum Thema hier [...]
Es war ein Experiment und es ist vortrefflich geglückt: ein Jugendforum
mit ausschließlich per Zufall ausgewählten jugendlichen Teilnehmern.
Eine Arbeitsgruppe der LJV hatte dieses vorbereitet und in den
Sommerferien in Bochum durchgeführt. Die Resonanz war sensationell.
Die Idee, Jugendpartizipation einmal nicht über den üblichen Weg zu
organisieren, indem man Aktive einlädt oder wählt, sondern indem man
per Zufallslos einen repräsentativen Querschnitt bildet und diese
Jugendlichen über ihre Themen beraten lässt, hatte die LJV erstmals vor
zwei Jahren vorgestellt. Damals ging es auf Betreiben der LJV darum,
die Jugend in die Landessynode als höchstes beschlussfassendes Gremium
unserer Landeskirche einzubinden. Dazu hatte die LJV vorgeschlagen,
keine Delegierten zu benennen, sondern aus allen aktiven
Jugendmitarbeitern einige zufällig auszuwählen und diese
stellvertretend für alle diskutieren und entscheiden zu lassen. Der
Vorschlag (Link unten) fand zwar ein großes Echo, innerhalb der EKvW
wurde er aber kaum diskutiert. So lag die Idee ersteinmal auf Eis.
Nachdem sich weder innerhalb der Landeskirche noch innerhalb der
Jugendverbände die Möglichkeit ergab, wenigstens einen Testlauf
durchzuführen, probierte die LJV nun mit Hilfe des Landesjugendamtes
die Idee auf kommunaler Ebene aus:
25 Bochumer Jugendliche sollten vier Tage lang über Jugendpolitik
beraten und eigene Vorschläge für Politik, Jugendorganisationen und
Schulen entwickeln.
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Für die nächsten juleica-Seminar gibt es nun auch online einen Anmeldezettel als pdf. Wir haben drei Termine zur Auswahl: jetzt in den Osterferien vom 3. bis 8. April 2009 in Bochum (im Flyer steht fälschlich Lippstadt!), in den Sommerferien vom 3. bis 8. Juli 2009 (einschließlich Abendprogramm bei "Bochum total" und in den nächsten Weihnachtsferien vom 2. bis 6. Januar 2010. Das Seminar bietet Grundlagen für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen bzw. für die Mitarbeit auf Freizeiten und Seminaren. [...]
Die Landesjugendvertretung als Zusammenschluss kirchengemeindlich aktiver Jugendlicher in Westfalen (und darüber hinaus) befasst sich immer mal wieder mit Hauptamtlichkeit, also den bezahlten erwachsenen Mitarbeitern (Sozialpädagogen, Diakone etc.). Hier eine Übersicht zu Veröffentlichungen und Positionen:
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